Service aktuell Rauchwarnmelder

Seit 2015 besteht Installationspflicht

Alle drei Minuten brennt es in einer Wohnung in Deutschland und die Bilanz ist erschreckend:

Pro Jahr sind rund 400 Tote und zehnmal so viele Verletze zu beklagen. Und fast
immer sterben die Opfer an einer Rauchvergiftung!

Wissenschaftlich begleitet Brandversuche haben ergeben, dass die Zeitfenster
für eine sichere Fluchtchance nach Entstehen eines Brands nur 3
Minuten betragen.

Danach erreicht die Kohlenmonoxid-Konzentration in der Luft den kritischen Wert
von 20 %, der zur Bewusstlosigkeit führt. Hält man sich vor Augen, dass die
meisten Brände nachts entstehen, wenn die Bewohner schlafen und der Geruchssinn
nicht aktiv ist, wird das Problem klar.

Wirksame Abhilfe schaffen Rauchwarnmelder, die zuverlässig ein akustisches
Warnsignal geben, sobald Rauch entsteht.

Am 20. März 2012 wurde die Novellierung der Niedersächsischen Bauordnung mit
Inkrafttreten zum 1. November 2012 beschlossen. Demnach müssen in Wohnungen
Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von
Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. In
Wohnungen, die bis zum Inkrafttreten des Gesetzes errichtet oder genehmigt
wurden, waren die Räume und Flure bis zum 31. Dezember 2015 entsprechend den
Anforderungen auszustatten.

Die Lüneburger Wohnungsbau hatte da bereits schon von insgesamt 2.142 Wohnungen 449
Wohnungen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet, das waren 21 % des Bestandes. Bis
Ende 2012 kamen weitere 116 Wohnungen hinzu. Seit 2015 sind alle Wohnungen
im Bestand mit dem Warnsystem ausgestattet.