Die Hausordnung der LüWoBau

Das Zusammenleben in einer Hausgemeinschaft erfordert gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz aller Hausbewohner. Um das ungestörte Zusammenleben zu erreichen, ist die nachfolgende Hausordnung als rechtsverbindlicher Bestandteil des Mietvertrages einzuhalten.

I. Schutz vor Lärm
1.






Störende Geräusche sind zu vermeiden, insbesondere:
  - ist beim Fernsehen oder Audiohören sowie beim Musizieren und Singen Zimmerlautstärke einzuhalten
    - ist das Musizieren und Singen von 22.00 bis 7.00 Uhr zu unterlassen
    - ist Müll nicht in der Zeit von 22.00 bis 7.00 Uhr in die Mülltonnen zu bringen
    - sind geräuschträchtige Hobby- oder Bastelarbeiten in der Zeit von 22.00 bis 7.00 Uhr zu unterlassen
  (dies gilt auch für im Keller ausgeführte Hobbys)
    - sind Kinder im Haus zur Ruhe anzuhalten.
2.

 
Kinder sollen möglichst auf den Spielplätzen spielen. Bei Spiel und Sport in den Anlagen muss auf die Anwohner und die Bepflanzung Rücksicht genommen werden. Lärmende Spiele und Sportarten sind auf den unmittelbar an die Gebäude angrenzenden Freiflächen,  im Treppenhaus und in sonstigen Nebenräumen nicht gestattet. 
3.
 
Festlichkeiten aus besonderem Anlass, die sich über 22.00 Uhr hinaus erstrecken, sollen den betroffenen Hausbewohnern rechtzeitig angekündigt werden.
4.
Bei schwerer Erkrankung eines Hausbewohners ist besondere Rücksichtnahme geboten.

II.
Sicherheit
1. Zum Schutz der Hausbewohner sind die Haus- und Hoftüren in der Zeit von 22.00 bis 6.00 Uhr ständig geschlossen zu halten. 
2.

 
Haus- und Hofeingänge, Treppen und Flure erfüllen ihren Zweck als Fluchtweg nur, wenn sie freigehalten werden. Sie dürfen daher nicht zugeparkt oder durch Fahrräder, Kinderwagen usw. versperrt werden. Das Abstellen von Mofas, Mopeds und Motorräder ist verboten.
3.
 
Das Lagern von feuergefährlichen, leicht-entzündlichen sowie Geruch verursachenden Stoffen in Keller- oder Bodenräumen ist untersagt. Auf dem gemeinsamen Trockenboden dürfen keine Gegenstände abgestellt werden.
4. Spreng- und Explosions- sowie Treibstoffe dürfen nicht in das Haus und auf das Grundstück gebracht werden.
5.

 
Bei Undichtigkeiten oder sonstigen Mängeln an den Gas- und Wasserleitungen sind sofort die Gas- und Wasserwerke sowie das Wohnungsunternehmen zu benachrichtigen. Wird Gasgeruch in einem Raum bemerkt, darf dieser nicht mit offenem Licht betreten werden. Elektrische Schalter sind nicht zu betätigen. Die Fenster sind zu öffnen. Der Haupthahn ist zu schließen.
6.

 
Versagt die allgemeine Flur- und Treppenhausbeleuchtung, so ist unverzüglich das Wohnungsunternehmen oder sein Beauftragter zu benachrichtigen. Bis Abhilfe geschaffen ist, soll der Hausbewohner für ausreichende Beleuchtung der zur Wohnung führenden Treppe und des dazugehörenden Flures sorgen.
7.
 
Das Grillen mit festen und flüssigen Brennstoffen ist auf Balkonen, Loggien und auf den unmittelbar am Gebäude liegenden Flächen nicht gestattet. Ausnahme: Elektrogrill.
 
III.  Reinigung
1. Jeder Mieter hat mindestens 1 X pro Woche sein Treppenhauspodest und den zu seiner Wohnung führenden Teil des Flures und mindestens einmal im Quartal bzw.  bei Bedarf das bei diesem Teil des Flures befindliche Fenster zu reinigen. Der Mieter des Erdgeschosses hat auch den Weg vom Bürgersteig bis zur Haustür bzw. evtl. zur Haustür führende Treppenstufen mit zu reinigen. Wohnen auf einer Etage mehrere Mietparteien, so erfolgt die Reinigung im Wechsel. Die Reinigung des Trockenbodens und des dorthin führenden Teils des Flures einschließlich der Trocken-bodenfenster und eines bei diesem Teil des Flures befindlichen Flurfensters findet einmal im Quartal bzw. bei Bedarf im Wechsel sämtlicher Mietparteien des Hauses statt. Die Reihenfolge klären die Mietparteien untereinander.
2.





 
Soweit vertraglich nichts anderes vorgesehen, haben die Hausbewohner abwechselnd nach dem bei Bedarf vom Wohnungsunternehmen aufzustellenden Reinigungsplan:
   - die Zugangswege außerhalb des Hauses einschließlich der Außentreppen, 
    - den Hof, 
    - den Standplatz der Müllgefäße, 
    - den Bürgersteig vor dem Haus,
    - die Fahrbahn, sofern es das in der Gemeinde geltende Ortsrecht bestimmt, zu reinigen. 
3.
Abfall und Unrat dürfen nur in den dafür vorgesehenen Müllgefäßen gesammelt werden. Sperriger Abfall darf nur zerkleinert in die Müllgefäße geschüttet werden. Bitte achten Sie darauf, dass kein Abfall oder Unrat im Haus, auf den Zugangswegen oder dem Standplatz der Müllgefäße verschüttet wird. Auf die Bestimmungen des Umweltkalenders der Stadt Lüneburg/GfA bezüglich der Mülltrennung bzw. der Abfuhrtermine weisen wir ausdrücklich hin.
4.
Sind Wasch- und Trockenräume vorhanden, werden die Nutzungszeiten durch die Mietparteien untereinander geregelt. Nach Beendigung der Wäsche sind Waschraum und sämtliche Einrichtungsgegenstände gründlich zu reinigen. Wasch- und Trockenraumschlüssel sind pünktlich an den Nachfolger weiterzugeben. Auf den Balkonen darf Wäsche nur unterhalb der Brüstung getrocknet werden.
5.
 
Teppiche dürfen nur auf dem dafür vorgesehenen Platz gereinigt werden. Das Reinigen von Textilien und Schuhwerk darf nicht in den Fenstern, über den Balkonbrüstungen oder im Treppenhaus erfolgen. 
6.

 
Blumenbretter und Blumenkästen müssen sachgemäß und sicher angebracht sein. Beim Gießen von Blumen auf Balkonen und Fensterbänken ist darauf zu achten, dass das Wasser nicht an der Hauswand herunterläuft und auf die Fenster und Balkone anderer tropft.
7. In den Toiletten und/oder Abflussbecken dürfen keine Haus- und Küchenabfälle, Papierwindeln u.ä. entsorgt werden.
8.
 
Die Wohnung ist auch in der kalten Jahreszeit ausreichend zu lüften und zu heizen. Dies erfolgt durch möglichst kurzfristiges Öffnen der Fenster. Zum Treppenhaus hin darf die Wohnung, vor allem aber die Küche nicht entlüftet werden.
9.
 
Keller-, Boden- und Treppenhausfenster sind in der kalten Jahreszeit geschlossen zu halten. Dachfenster sind bei Regen und Unwetter zu schließen.
10.
 
Sinkt die Außentemperatur unter den Gefrierpunkt, sind alle geeigneten Maßnahmen zu treffen, um ein Einfrieren der sanitären Anlagen zu verhindern.
11.

 
Für die Dauer seiner Abwesenheit oder im Krankheitsfall hat der Mieter dafür Sorge zu tragen, dass die Reinigungspflichten eingehalten werden. Bei längerer Abwesenheit ist der Schlüssel zu hinterlegen. Das Wohnungsunternehmen ist darüber zu informieren.
12.
 
Das Abstellen von Fahrzeugen auf dem Hof, den Gehwegen und Grünflächen ist nicht erlaubt. Fahrzeuge dürfen innerhalb der Wohnanlage nicht gewaschen werden. Ölwechsel und Reparaturen an Fahrzeugen sind nicht gestattet.
IV. Gemeinschaftseinrichtungen
Für die Gemeinschaftseinrichtungen gelten die Benutzungsordnungen sowie die Bedienungsanweisungen und Hinweisschilder. Einteilungspläne sind zu beachten.
Personenaufzüge
1.
 
Der Aufzug darf von Kleinkindern nur in Begleitung Erwachsener benutzt werden. Es ist darauf zu achten, dass der Personenaufzug nicht unnötig benutzt wird. Dauerbelastungen führen zu Schäden.
2.

 
Der Fahrstuhl ist im Innern entsprechend dem Reinigungsplan des Wohnungsunternehmens von den Hausbewohnern zu reinigen. In den Personenaufzügen dürfen schwere und sperrige Gegenstände, Möbelstücke und dgl. nur befördert werden, wenn die zulässige Nutzlast nicht überschritten wird.
3.

 
Die Benutzung des Fahrstuhls zum Zwecke der Beförderung von Umzugsgut muss dem Wohnungsunternehmen mit Angabe des Transport-unternehmens angezeigt werden. Der Fahrstuhl ist in diesem Fall in geeigneter Form zu schützen. Verschmutzungen sind unverzüglich zu beseitigen.
Gemeinschaftsantenne/Kabelfernsehen
1.



 
Die Verbindung von Antennenanschlussdose in der Wohnung zum Empfangsgerät darf nur mit dem hierfür vorgeschriebenen Empfängerkabel vorgenommen. Soweit das Kabel nicht von dem Wohnungsunternehmen zur Verfügung gestellt wird, hat es der Hausbewohner auf seine Kosten zu beschaffen. Der Anschluss darf nicht mit anderen Verbindungskabeln vorgenommen werden, weil hierdurch der Empfang der anderen Teilnehmer gestört wird. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass das eigene Gerät beschädigt wird. Jegliche Kabelführung an Außenwänden ist untersagt!
2.
 
 
Der Hausbewohner hat Schäden an der Gemeinschaftsantenne oder Störungen im Empfang, die auf Fehler oder Mängel der Gemeinschaftsantenne schließen lassen, unverzüglich dem Wohnungsunternehmen mitzuteilen. Nur Beauftragte des Wohnungsunternehmens sind berechtigt, Arbeiten an der Anlage durchzuführen.
3.


 
Der Hausbewohner hat den vom Wohnungsunternehmen beauftragten Stellen jederzeit Auskünfte hinsichtlich der Empfangsanlage und der angeschlossenen Geräte zu erteilen, zwecks Vornahme von Kontrollen oder Reparaturarbeiten an der Empfangsanlage das Betreten der Mieträume zu verkehrsüblichen Tageszeiten bzw. den Test-Sendezeiten zu gestatten und ggf. die Kontrolle der an der Gemeinschaftsantennenanlage angeschlossenen Geräte zu ermöglichen.
Gemeinschaftswaschanlage
Die Benutzung der Gemeinschaftswaschanlage erfolgt auf eigene Gefahr. Ein Ersatz für verdorbene bzw. beschädigte Wäschestücke wird ausdrücklich ausgeschlossen. Die Anlage ist pfleglich zu behandeln. Bei Störungen ist der Betrieb sofort einzustellen und das Wohnungsunternehmen unverzüglich zu verständigen.
Kinderspielplätze
Die Sauberhaltung des Sandkastens nebst Umgebung gehört zu den Obliegenheiten der Eltern, deren Kinder im Sandkasten spielen. Das Spielen fremder Kinder auf dem zum Hause gehörenden Grundstück ist grundsätzlich nur in Gemeinschaft mit Kindern der Hausbewohner gestattet. Die Eltern der spielenden Kinder haben darauf zu achten, dass das benutzte Spielzeug nach Beendigung des Spielens aus dem Sandkasten entfernt wird. Haustiere sind vom Spielplatz fernzuhalten.